Titelverteidiger Maik Lojak beim Hiddenseemarathon

Im Laufe der Jahre wurde dieser Ultramarathon über 70km ohne Zwischenstopp immer populärer. So war zum 10 jährigen Jubiläum ein neuer Teilnehmerrekord mit 62 Starten in 52 Booten zu verzeichnen.

 

 

 

 

 

Bei der Sicherheitseinweisung am Freitagabend wurde leider bekannt gegeben dass der Marathon in diesem Jahr nur Boddenseitig zwischen Rügen und Hiddensee ausgetragen wird. Grund hierfür war die Windvorhersage von 6-7 Bft. im Mittel und in Böen 9 Bft. Bei diesen Bedingungen konnten die Begleitboote nicht mehr die Sicherheit der Paddler auf der Ostsseeseite garantieren.

Der Start am Samstag früh um 6 Uhr morgens bestätigte die Windvorhersage, so wehte schon eine steife Brise. Gleich von Anfang an setzten sich die Surfskifahrer und Maik, der in einem Seekajak (Lettmann Speedliner) unterwegs war, vom Feld ab. Die Bedingungen waren sehr schwierig, da auf der gesamten Strecke starker Seitenwind und die kurzen, steilen Boddenwellen von der Seite vorherrschten oder Flachwasserbereiche zu durchqueren waren. Bei der Wende bei Kilometer 31 (weiter raus auf die Ostsee wäre nicht mehr zu verantworten bzw. fahrbar für das Wendeboot gewesen) hatten sich Maik und Steffen Burkhardt auf seinen Surfski (der Zweitplatzierte vom letzten Jahr) vom Feld deutlich abgesetzt und lieferten sich auf den Rückweg ein Kopf an Kopfrennen. Bei Kilometer 55 zog Steffen das Tempo noch einmal an und fuhr sich so den Gesamtsieg heraus. Somit fuhr er mit 6h und 8 min die schnellste Zeit des Tages. Maik kam 6 min später ins Ziel und gewann damit die Seekajakwertung.

Rückblickend lässt sich sagen dass die Organisation des Stralsunder Kanu Clubs, wie in jedem Jahr, hervorragend war und dass es wieder eine schöne, wenn auch sehr anstrengende Veranstaltung war! Und im nächsten Jahr bitte wieder die Ostseeseite!

Text: Rostocker Kanu-Club

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